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Suchbegriff: Vereinigte Staaten

Der Präsident der Bafin, Mark Branson, hat eine ernste Warnung hinsichtlich der Fragilität der globalen Finanzmärkte ausgesprochen. Er erklärte, dass die derzeit hohen Aktienbewertungen und niedrigen Anleiherisikoprämien zahlreiche externe Risiken übersehen, darunter Kriege, Handelskonflikte, hohe Staatsverschuldung, potenzielle Enttäuschungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und das Wachstum der privaten Kreditmärkte. Er äußerte sich besorgt darüber, dass die Rolle des US-Dollars als globale Reservewährung in Frage gestellt werden könnte, und warnte, dass eine Fortsetzung dieser Trends zu einem Marktcrash führen könnte.
Verteidigungsminister Boris Pistorius fordert deutsche Unternehmen dazu auf, ihre Sicherheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyber- und physischen Bedrohungen zu verbessern. Dabei erörtert er die wirtschaftlichen Kosten und begrenzten langfristigen Vorteile erhöhter Militärausgaben im Kontext der Zeitenwende und der globalen Spannungen mit Russland.
Die geschäftsführende Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, gab bekannt, dass die Organisation Notfallpläne für einen möglichen weltweiten Ansturm auf US-Dollar-Anlagen vorbereitet, nachdem Trumps Zölle und Angriffe auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve Besorgnis ausgelöst hatten. Seit Trumps Amtsantritt hat der Dollar 9 % an Wert verloren, während Gold neue Rekordhöhen erreicht, da Investoren nach Alternativen suchen. Georgieva schlug vor, dass die EU mehr gemeinsame Schulden aufnehmen sollte, um sichere Anlagealternativen zu bieten, wies jedoch darauf hin, dass die Dominanz des Dollars aufgrund der Markttiefe und der wirtschaftlichen Größe der USA weiterhin bestehen bleibt, sodass trotz der von den BRICS-Staaten angeführten Entdollarisierungstendenzen dramatische Veränderungen unwahrscheinlich sind.
Bundesbankpräsident Joachim Nagel bekräftigt, dass die in der Federal Reserve in New York gelagerten Goldreserven Deutschlands sicher sind, trotz der Besorgnis über politische Risiken in den USA unter Trump. Deutschland verfügt über die zweitgrößten Goldreserven der Welt (3.352 Tonnen), davon 37 % in New York, 51 % in Frankfurt und 12 % in London. Der ehemalige Bundesbanker Emanuel Mönch warnt vor geopolitischen Risiken und plädiert für eine Rückführung, wobei er Trumps Angriffe auf die Unabhängigkeit der Fed als Grund für seine Besorgnis anführt.
Der deutsche DAX-Index erlebt nach einer volatilen Phase eine ungewöhnlich ruhige Phase und hält sich stabil bei rund 24.900 Punkten, während wichtige Ereignisse wie die Sitzung der US-Notenbank und die Gewinnberichte der Technologiegiganten bevorstehen. Der US-Dollar setzt seinen dramatischen Rückgang auf Mehrjahrestiefs gegenüber dem Euro fort, während Gold und der Schweizer Franken als sichere Anlagen zulegen. Die LVMH-Aktie brach trotz über den Erwartungen liegender Gewinne um 8 % ein, während ASML aufgrund starker Prognosen um 5 % zulegte. Die Märkte warten auf wichtige Ereignisse, die zu erneuter Volatilität führen könnten.
SpaceX plant Berichten zufolge für Mitte Juni einen Börsengang, bei dem bis zu 50 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 1,5 Billionen US-Dollar eingenommen werden könnten, was ihn zum größten Börsengang der Geschichte machen würde. Der Zeitpunkt fällt sowohl mit einer seltenen Planetenkonstellation (Konjunktion von Jupiter und Venus) zusammen, die in der Astrologie als glücksverheißend gilt, als auch mit Elon Musks Geburtstag am 28. Juni, was seinen persönlichen Einfluss auf das Unternehmen widerspiegelt. Große US-Banken wie Morgan Stanley, Bank of America, Goldman Sachs und JP Morgan werden für eine Rolle bei der Emission in Betracht gezogen, die in einer Erholungsphase des US-Emissionsmarktes stattfindet.
BioCatch erzielte im vierten Quartal 2025 das beste Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte, überschritt 20 Millionen US-Dollar an neuen wiederkehrenden Jahresumsätzen und erreichte einen Gesamt-ARR von über 185 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen für Betrugsprävention gewann 90 neue Kunden hinzu, darunter Wells Fargo, baute Partnerschaften mit großen Plattformen aus und verzeichnete ein deutliches Wachstum auf den internationalen Märkten. Zu den wichtigsten Erfolgen zählen der Schutz von über 660 Millionen Bankkunden weltweit, die Verhinderung von Betrugsfällen im Wert von schätzungsweise 4 Milliarden US-Dollar und die Auszeichnung mit mehreren Branchenpreisen für seine Lösungen zur Betrugsbekämpfung.
Der US-Dollar ist auf ein Mehrjahrestief gefallen, da Investoren weltweit ihre Dollarbestände abstoßen. Währungsexperten äußern sich besorgt über die kurzfristigen Aussichten. Der ehemalige Präsident Donald Trump hat den Rückgang des Dollars als „großartig” bezeichnet, während die Situation bei Finanzexperten Besorgnis über die weltweit führende Währung auslöst.
Piero Cipollone, Mitglied des Direktoriums der EZB, erläutert die strategischen Gründe für den digitalen Euro und betont dessen Rolle als öffentliches Zahlungsmittel, das Bargeld ergänzt und das fragmentierte Zahlungssystem in Europa verbessert. Er erklärt, dass geopolitische Spannungen zwar die Notwendigkeit einer von Europa kontrollierten Zahlungsinfrastruktur verstärken, das vorrangige Ziel jedoch darin besteht, den Europäern eine nahtlose und widerstandsfähige Zahlungsmethode zur Verfügung zu stellen. Das Interview befasst sich auch mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Cipollone stellt fest, dass sich der Euroraum mit einem widerstandsfähigen BIP und einer Inflation nahe dem Zielwert in einer „guten Lage” befindet, obwohl die zunehmende Unsicherheit Investitionen und Wachstum beeinträchtigen könnte.
Der deutsche DAX-Index zeigt sich vor wichtigen wirtschaftlichen Ereignissen wie der Zinsentscheidung der Fed und den Gewinnmeldungen großer Technologieunternehmen zurückhaltend. Die US-Märkte zeigen eine gemischte Performance: Der S&P 500 und der NASDAQ erreichen Rekordstände, während der Dow Jones nachgibt. Gold erreicht angesichts der Dollarschwäche ein neues Rekordhoch von über 5.200 US-Dollar, während auch Silber zulegt. Die Anleger warten auf Hinweise zur Politik der Fed und die Quartalsergebnisse von Microsoft, Meta und Tesla.

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